Wechselblindheit
≈ 2 MIN · 3 SZENEN · Wahrnehmung
Worum es geht
Ändert sich etwas im Blickfeld, verrät es sich normalerweise durch seine Bewegung. Schiebt man aber einen kurzen grauen Moment zwischen zwei Bilder, verschluckt er genau dieses Signal — und selbst große Änderungen werden unsichtbar, bis die Aufmerksamkeit zufällig auf ihnen landet.
Rensink, O’Regan und Clark machten daraus 1997 die Flicker-Aufgabe: Bild, Leerbild, geändertes Bild, Leerbild, im Kreis. Für unauffällige Änderungen brauchten Betrachter im Original oft über zehn Sekunden und Dutzende Wechsel — nicht weil die Augen versagen, sondern weil Sehen ohne Aufmerksamkeit nichts festhält.
So läuft es ab
- Eine Schreibtischszene aus Ordnern, Karten und Stempeln blinkt im Wechsel mit einem Leerbild.
- Genau EIN Objekt ändert sich (Farbe, Ort oder es fehlt).
- Klicken Sie das Objekt an, sobald Sie es gefunden haben — drei Szenen, die Uhr läuft je Szene.
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Sie können den Versuch jederzeit abbrechen.
Ihr Befund
Was das bedeutet
Grenzen des Versuchs
- Drei Szenen, ein Änderungstyp je Szene — das Original variierte systematisch.
- Bildschirmgröße bestimmt, wie viel Szene ins Blickfeld passt.
- Wer das Paradigma kennt, sucht strategischer — die Zeiten sinken mit Übung.