Akte 005 · Behaviorismus
John B. Watson

Abb. 1 — Public domain · Wikimedia Commons
Zwölf Männer, gesund und aus der Menge herausgegriffen, und John B. Watson wollte aus jedem von ihnen machen, was er sich vornahm: Arzt, Anwalt, Künstler, Kaufmann, Bettler, Dieb — unabhängig von Begabung, Neigung, Herkunft und Rasse. Der Satz steht 1930 in Behaviorism, und Watson fügte selbst hinzu, dass er damit über seine Belege hinausgehe — die Gegenseite, schrieb er, tue das seit Jahrtausenden. Zitiert wird bis heute die erste Hälfte.
Watson wurde am 9. Januar 1878 in Travelers Rest, South Carolina, geboren und wuchs unter ärmlichen Verhältnissen auf — der Vater trank und verließ die Familie, als der Junge dreizehn war; die tieffromme Mutter benannte ihn nach einem Baptistenprediger und wünschte sich einen Geistlichen. Es kam anders, und die Biographen lesen den späteren Kreuzzug gegen alles Innerliche gern vor diesem Hintergrund. Watson selbst beschrieb sich als schlechten, aufsässigen Schüler, der zweimal verhaftet wurde, bevor er sich am Furman College durchbiss und mit einundzwanzig an die University of Chicago wechselte — mit fünfzig Dollar, wie die Überlieferung festhält.
In Chicago promovierte er 1903 als jüngster Doktor der Universität über die Entwicklung des Lernens bei der Ratte — ein Tier, an dem er zeigte, wie viel sich ohne jede Aussage über Bewusstsein erklären lässt. Die Feldarbeit ging weiter: Sommermonate auf den Dry Tortugas bei den Seeschwalben, Laborserien über Instinkt und Dressur. Die Introspektion, das Standardverfahren der damaligen Psychologie, beherrschte er nie und misstraute ihr früh — was ihm an sich selbst nicht gelang, erklärte er schließlich zum Fehler der Methode.
1908 ging er als Professor an die Johns Hopkins University; 1913 erschien im Psychological Review der Aufsatz Psychology as the Behaviorist Views It, den das Fach seither das behavioristische Manifest nennt. Seine Forderung: Die Psychologie solle die Introspektion aufgeben und sich auf beobachtbares Verhalten beschränken; ihr Ziel sei Vorhersage und Kontrolle, nicht das Verstehen innerer Zustände. Der Text machte den Fünfunddreißigjährigen zum Kopf einer Bewegung — 1915 wählte ihn die American Psychological Association zu ihrem Präsidenten, und die junge amerikanische Psychologie, auf der Suche nach einem Profil neben der deutschen Bewusstseinsforschung, bekam eines: nützlich, messbar, praktisch.
1920 folgte das Experiment mit einem Säugling, den er Albert B. nannte, und im selben Jahr das Ende der akademischen Laufbahn: Die Affäre mit seiner Doktorandin und Mitarbeiterin Rosalie Rayner wurde durch Watsons Scheidungsprozess öffentlich — die Briefe standen in der Presse —, und Johns Hopkins erzwang den Rücktritt. Watson heiratete Rayner 1921; die Wissenschaft nahm ihn nicht zurück. Er hat den Ausschluss nach allem, was die Quellen zeigen, nie verwunden.
Was folgte, ist die zweite Karriere, und sie gehört zur Wirkungsgeschichte des Behaviorismus wie das Manifest: Watson ging zur Werbeagentur J. Walter Thompson, arbeitete sich der Legende nach vom Kaffeeverkäufer im Außendienst hoch und wurde binnen weniger Jahre Vizepräsident. Kampagnen, an denen er mitwirkte, verkauften Kaffee, Babypuder und Zahnpasta mit den Mitteln, die das Labor erprobt hatte — Appelle an Furcht, Status und Konditionierung statt an Information. Die Psychologie der Anzeige, wie sie das zwanzigste Jahrhundert prägte, hat hier einen ihrer Gründerväter.
Die Wissenschaft, aus der man ihn ausgeschlossen hatte, betrieb er fortan als Publizistik: Watson schrieb über Behaviorismus in Harper's, Cosmopolitan und McCall's, hielt Radiovorträge und brachte seine Lehre in einer Auflage unter die Leute, von der jede Fakultät nur träumen konnte — der verbannte Professor wurde zum ersten Popularpsychologen des Landes.
Parallel wurde er zum meistgelesenen Erziehungsratgeber des Landes. Psychological Care of Infant and Child von 1928 riet Eltern, ihre Kinder niemals zu küssen und zu herzen, ihnen zur Nacht die Hand zu geben und Zuneigung als Dressurfehler zu betrachten — das Buch verkaufte sich zu Hunderttausenden und prägte eine Elterngeneration. Watson selbst nannte es später sein am wenigsten durchdachtes Werk; seine Söhne haben die Härte dieser Erziehung bezeugt, und die Familiengeschichte — Rosalies früher Tod 1935, die Depressionen der Söhne — wird in den Biographien nicht als Fußnote geführt.
Watson zog sich auf eine Farm in Connecticut zurück und lebte dort zunehmend zurückgezogen. Als die American Psychological Association ihm 1957 eine Ehrung für sein Lebenswerk zusprach, reiste er zur Zeremonie an und schickte im letzten Moment seinen Sohn in den Saal — aus Furcht, die Fassung zu verlieren. Er starb am 25. September 1958 in New York. Kurz vor seinem Tod verbrannte er seine unveröffentlichten Papiere — Briefe, Manuskripte, Erinnerungen — im Kamin: der Behaviorist als sein eigener Archivar, der die Innenansicht ein letztes Mal unbeobachtbar machte.
Die Frage von 1920 war, ob sich Furcht beim Menschen genauso konditionieren lässt wie Speichelfluss beim Hund. Watson und Rosalie Rayner wollten zeigen, dass eine emotionale Reaktion kein angeborener Instinkt sein muss, sondern gelernt sein kann — und dass sich das im Labor herstellen lässt. Der Einsatz war höher, als die vier Seiten des Berichts ahnen lassen: Watson hatte dem Fach sieben Jahre zuvor in seinem Manifest versprochen, dass der Behaviorismus auch das Gefühlsleben erklären werde, und die Instinktlisten der Konkurrenz — William McDougall führte damals Dutzende angeborener Neigungen — sollten auf drei angeborene Reaktionen schrumpfen: Furcht, Wut, Liebe. Alles Weitere, so die Behauptung, sei Konditionierung. Little Albert war der Beleg, der diese Behauptung tragen sollte, und er trägt bis heute mehr Lehrbuchseiten als jedes andere Einzelkind der Wissenschaftsgeschichte.
Die Versuchsperson war ein Säugling, im Bericht Albert B. genannt, zum Zeitpunkt der ersten Prüfung acht Monate und 26 Tage alt — Sohn einer Amme, die im Harriet Lane Home der Johns Hopkins University lebte und arbeitete. Er wurde als ruhig und ungewöhnlich furchtlos beschrieben; auf eine weiße Ratte, ein Kaninchen, einen Hund, Watte und brennendes Zeitungspapier reagierte er zunächst neugierig. Genau diese Stabilität war das Auswahlkriterium: Watson und Rayner schrieben, bei einem so robusten Kind könne der Versuch „verhältnismäßig wenig Schaden“ anrichten — ein Satz, der belegt, dass die Frage nach dem Schaden gestellt und beiseitegelegt wurde.
Der unbedingte Reiz war ein Geräusch: Ein Stahlstab von vier Fuß Länge wurde hinter Alberts Rücken mit einem Hammer geschlagen. Darauf erschrak und weinte das Kind — eine der drei angeborenen Reaktionen, wie Watson sie in Vorstudien an Hunderten von Säuglingen katalogisiert hatte. In den Konditionierungsdurchgängen erschien die Ratte, und im Moment, in dem Albert sie berührte, schlug der Hammer. Nach insgesamt sieben solcher Paarungen, verteilt über zwei Sitzungen, weinte er, sobald die Ratte allein erschien, und kroch von ihr weg.
Fünf Tage später prüften sie die Generalisierung. Albert reagierte auch auf ein Kaninchen, einen Hund, einen Pelzmantel, Watte und auf eine Weihnachtsmannmaske mit Bart. Die Furcht hatte sich auf Ähnliches ausgedehnt. Einen Monat später zeigte er die Reaktionen noch immer, abgeschwächt, aber vorhanden — der Bericht wertete auch das als Befund: Die gelernte Furcht überdauert.

Die Lehrbuchfassung endet hier, oft mit dem Zusatz, Watson habe die Furcht anschließend wieder abtrainiert. Das ist falsch. Der Bericht selbst hält fest, dass eine Dekonditionierung geplant war und nicht stattfand: Albert verließ das Krankenhaus, bevor sie beginnen konnte. Watson wusste den Termin im Voraus. Die Verwechslung hat einen realen Kern, und er gehört zur Rezeptionsgeschichte: Das Abtrainieren gab es — aber an einem anderen Kind. 1924 behandelte Mary Cover Jones, beraten von Watson, den dreijährigen Peter, der mit einer Kaninchenfurcht in ihre Untersuchung kam, und baute die Furcht schrittweise ab, indem das Tier bei jeder Mahlzeit ein Stück näher rückte. Der Fall Peter ist das Gegenstück, das die Lehrbücher in den Fall Albert hineinerzählen — und zugleich die erste dokumentierte Verhaltenstherapie: Joseph Wolpe, der die systematische Desensibilisierung entwickelte, nannte Cover Jones später die Mutter des Verfahrens.
Durchgeführt wurde die Serie im Winter 1919/20, publiziert im Februar 1920 im Journal of Experimental Psychology — vier Seiten, ohne Statistik, im Ton eines Werkstattberichts. Watson ließ die Sitzungen zudem filmen und schnitt daraus einen Lehrfilm über seine Säuglingsforschung: Little Albert gehört damit zu den ersten Versuchspersonen der Psychologie, deren Verhalten nicht nur protokolliert, sondern aufgezeichnet wurde — der Anfang einer Beweisform, die das Fach bis heute beschäftigt, weil Filme zeigen, aber nicht messen.
Methodisch ist die Studie nach heutigen Maßstäben nicht tragfähig. Stichprobe: ein Kind. Keine Kontrollbedingung. Die Furchtreaktion wurde nicht gemessen, sondern von den Versuchsleitern eingeschätzt — von denselben Personen, die die Hypothese aufgestellt hatten und die Hämmer führten. Die Filmaufnahmen, die erhalten sind, zeigen Reaktionen, die sich auch anders lesen lassen: ein müdes, bedrängtes Kind, das sich abwendet. Replikationsversuche anderer Labore in den 1930er-Jahren — Bregman etwa scheiterte daran, Furcht auf geometrische Objekte zu konditionieren — fielen uneinheitlich aus und legten nahe, dass sich nicht jeder Reiz gleich gut mit Furcht verknüpfen lässt. Ein halbes Jahrhundert später machte Martin Seligman aus genau dieser Unebenheit einen Begriff: Preparedness — die Evolution hat manche Verknüpfungen vorgebahnt, Ratten und Spinnen lernen sich leichter als Bauklötze. Der Befund, der Albert überlebt hat, ist also kleiner und interessanter als Watsons These: Furcht ist konditionierbar, aber nicht beliebig.
Die Karriere der Studie in den Lehrbüchern ist selbst ein Forschungsgegenstand geworden. Ben Harris ging 1979 unter dem Titel „Whatever Happened to Little Albert?“ den gedruckten Fassungen nach und katalogisierte die Abweichungen: Lehrbücher ließen Albert auf Teddybären, Katzen, weiße Handschuhe oder die Pelzmütze der Mutter reagieren — Reize, die im Bericht nicht vorkommen —, verlegten sein Alter, erfanden die Heilung dazu und rundeten die Geschichte, bis sie ihre Moral sauber trug. Kaum ein Klassiker des Fachs ist so oft falsch nacherzählt worden, und die Akte vermerkt das nicht als Kuriosum: Ein Fach, das seine Gründungsgeschichten schöner macht, als seine Protokolle hergeben, hat ein Replikationsproblem schon in der Bibliothek.
Rosalie Rayner, deren Name auf dem Bericht steht und in den Nacherzählungen regelmäßig verschwindet, war zum Zeitpunkt der Studie Graduierten-Studentin; sie heiratete Watson 1921, publizierte später gemeinsam mit ihm über Erziehung und starb 1935 mit 36 Jahren. Ihr Anteil an Entwurf und Durchführung ist aus den Quellen nicht mehr zu trennen — auch das ein Aktenvermerk über die Arbeitsteilung jener Jahre.
Ethisch ist die Studie der Präzedenzfall des Fachs geworden — der Fall, an dem Einführungsvorlesungen bis heute erklären, wozu es Ethikkommissionen gibt. Ein Säugling, der nicht zustimmen kann; eine Mutter in abhängiger Stellung, deren dokumentierte Einwilligung fehlt; ein geplanter Schaden ohne geplante Wiedergutmachung. Die American Psychological Association gab sich 1953 ihren ersten Ethikkodex; dass Little Albert in dessen Vorgeschichte gehört, ist Konsens der Disziplingeschichte.
Inhaltlich hat die Konditionierungserklärung der Angst nur zum Teil getragen. Befragt man Menschen mit ausgeprägten Tierphobien, kann sich ein erheblicher Anteil an kein auslösendes Erlebnis erinnern, und umgekehrt entwickelt die Mehrheit derer, die einen Hundebiss oder einen Sturz erlebt haben, keine Phobie. Die spätere Lerntheorie hat daraus drei Wege gemacht: eigene Erfahrung, Beobachtung an anderen und bloße Mitteilung — Furcht lässt sich auch übernehmen und erzählen. Dazu kommt die Beobachtung, dass sich manche Reize leichter mit Furcht verknüpfen lassen als andere: Schlangen und Spinnen ja, Steckdosen und Autos kaum, obwohl letztere ungleich gefährlicher sind. Was Watson an einem Kind vorführte, ist damit ein Weg von mehreren und einer mit eingebauter Schlagseite.
Eine Wiederholung der Studie ist seit Jahrzehnten ausgeschlossen — keine Ethikkommission der Welt würde sie genehmigen. Damit gehört Little Albert zu den Befunden, die prinzipiell unreplizierbar geworden sind: Was an ihnen wahr ist, lässt sich nur noch indirekt prüfen, über Furchtkonditionierung mit harmloseren Reizen und über das, was die Therapie daraus gemacht hat.
Ungeklärt ist bis heute, wer Albert war, und die Akte hält beide Kandidaten fest. Hall Beck und Kollegen identifizierten ihn 2009 nach jahrelanger Archivarbeit als Douglas Merritte, Sohn einer Amme der Klinik, der 1925 an einem Hydrozephalus starb — was bedeuten würde, dass Watson ein neurologisch beeinträchtigtes Kind als „gesund“ beschrieben hat; die Autoren um Alan Fridlund verschärften den Verdacht 2012 zur Anklage, Watson habe den Zustand des Kindes gekannt und verschwiegen. Russ Powell und Kollegen widersprachen 2014 und legten Belege für William Albert Barger vor — geboren im selben Haus, zur passenden Zeit, als Sohn einer anderen Amme —, der 2007 im Alter von 87 Jahren starb und dessen Angehörige berichteten, er habe zeitlebens Tiere gemieden, ohne je zu erfahren, warum man ihn danach fragte. Die Frage ist offen, und sie ist mehr als eine Fußnote: Je nachdem, wer Albert war, ist dieselbe Studie ein rüder Klassiker oder ein Forschungsskandal. Dass das Fach den Unterschied erst neunzig Jahre später zu klären begann, sagt mehr über seine Aktenführung als über Watson.
Watsons Aufsatz von 1913 ist keine Theorie, sondern eine Hausordnung. Er sagt nicht, wie Lernen funktioniert, sondern worüber die Psychologie überhaupt reden darf. Zulässig ist, was zwei Beobachter unabhängig voneinander sehen können: Reiz und Reaktion. Unzulässig ist alles, wofür man in sich selbst hineinsehen muss.
Der Grund war ein handfestes Problem. Die Psychologie um 1900 arbeitete mit geschulter Introspektion — Versuchspersonen berichteten, was in ihrem Bewusstsein vorging. Wenn zwei Labors zu verschiedenen Ergebnissen kamen, gab es kein Verfahren, das zu entscheiden. Watsons Radikalkur war, den Gegenstand zu wechseln, statt die Methode zu verbessern.
Der Preis war hoch, und er wurde eingezogen. Ein halbes Jahrhundert lang galten Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Vorstellung als Themen, über die sich nichts Wissenschaftliches sagen ließe. Die kognitive Wende ab Mitte der 1950er-Jahre holte sie zurück — mit einem Trick, den Watson nicht vorgesehen hatte: Man muss innere Vorgänge nicht erleben, um sie zu messen. Reaktionszeiten, Fehlermuster und später bildgebende Verfahren machen sie von außen sichtbar. Der Gewinn des Behaviorismus, die Verpflichtung auf beobachtbare Daten, blieb dabei erhalten. Sein Verbot fiel weg.
Replikationsstatus: nicht repliziert.
Little Albert ist nie erfolgreich wiederholt worden, und das aus zwei Gründen. Der erste ist ethisch: Einem Säugling absichtlich Furcht anzukonditionieren, ist unter heutigen Standards ausgeschlossen; die Studie hat selbst dazu beigetragen, dass es diese Standards gibt. Der zweite ist inhaltlich. Schon Elsie Bregman gelang es 1934 nicht, bei Kleinkindern Furcht auf unbelebte Gegenstände zu konditionieren. Der Effekt ist offenbar nicht beliebig übertragbar — Menschen lernen Furcht vor manchen Reizen leicht und vor anderen kaum, was Martin Seligman 1971 als Preparedness beschrieb.
Der Rest der Behauptung steht dennoch. Dass Furcht klassisch konditionierbar ist, ist beim Menschen vielfach gezeigt worden — mit erwachsenen Freiwilligen, messbaren Reaktionen und Kontrollbedingungen. Was nicht steht, ist diese eine Studie.
Primärquelle:
- Watson, J. B., & Rayner, R. (1920). Conditioned emotional reactions. Journal of Experimental Psychology, 3(1), 1–14. — Der Bericht selbst, einschließlich der Angabe, dass die Dekonditionierung nicht stattfand.
- Watson, J. B. (1913). Psychology as the Behaviorist Views It. Psychological Review, 20(2), 158–177. — Das Manifest.
Kritik und Identitätsfrage:
- Harris, B. (1979). Whatever happened to Little Albert? American Psychologist, 34(2), 151–160. — Die erste systematische Aufarbeitung der Legendenbildung; zeigt, wie stark Lehrbücher vom Originalbericht abweichen.
- Beck, H. P., Levinson, S., & Irons, G. (2009). Finding Little Albert. American Psychologist, 64(7), 605–614. — Die Identifikation als Douglas Merritte.
- Powell, R. A., et al. (2014). Correcting the record on Watson, Rayner, and Little Albert. American Psychologist, 69(6), 600–611. — Der Widerspruch und die Kandidatur William Albert Bargers. Die Frage ist damit offen, nicht entschieden.
- Bregman, E. O. (1934). An attempt to modify the emotional attitudes of infants by the conditioned response technique. Journal of Genetic Psychology, 45, 169–198. — Der gescheiterte Replikationsversuch.
Deutschsprachig:
- Lück, H. E. (2016). Geschichte der Psychologie. Kohlhammer, Stuttgart. — Ordnet Watsons Manifest in die Methodenkrise des Fachs ein.
Übersicht: https://de.wikipedia.org/wiki/Little-Albert-Experiment