Akte 026 · Lernen & Persönlichkeit
Gordon Allport
Wien, 1920: Ein zweiundzwanzigjähriger Amerikaner, auf der Durchreise zum Bruder, bittet um einen Termin bei Sigmund Freud und wird empfangen. Im Sprechzimmer entsteht ein Schweigen, das der junge Mann mit einer Anekdote füllt — von einem Jungen in der Straßenbahn, der alles Schmutzige fürchtete, und seiner Mutter, die aussah, als sei sie selbst so. Freud sieht ihn an und fragt: Und dieser kleine Junge waren Sie? Gordon Allport hat die Szene sein Leben lang erzählt, und zwar mit zwei Pointen: Die Deutung war geistreich, und sie war falsch. Aus dem Missverständnis wurde ein Programm — eine Psychologie, die das Offensichtliche ernst nimmt, bevor sie in Tiefen greift.
Allport wurde am 11. November 1897 in Montezuma, Indiana, geboren, als jüngster von vier Söhnen eines Landarztes, der die Praxis im eigenen Haus führte und Patienten dort unterbrachte — der Junge wuchs zwischen Krankenzimmern und Sprechstunden auf, in einem Haushalt, dessen Regeln die Mutter, eine ehemalige Lehrerin, aus einer strengen Frömmigkeit bezog. Er folgte dem elf Jahre älteren Bruder Floyd, der bereits Psychologe war, nach Harvard, schloss 1919 ab, unterrichtete ein Jahr Englisch und Soziologie in Istanbul und kehrte für die Promotion zurück, die er 1922 mit einer Arbeit über Persönlichkeitsmerkmale abschloss — der ersten amerikanischen Dissertation zu diesem Thema.
Nach Studienjahren in Berlin und Hamburg, wo er die Gestaltpsychologie und William Sterns Personalistik kennenlernte, und in Cambridge lehrte er ab 1924 in Harvard einen Kurs, den es dort vorher nicht gab: Personality: Its Psychological and Social Aspects — nach gängiger Zählung die erste Persönlichkeitsvorlesung an einer amerikanischen Universität. Sie wurde 1937 zum Buch Personality: A Psychological Interpretation, das dem Fach seinen Namen und sein Vokabular gab und zwei Jahrzehnte lang das Standardwerk blieb.
Ein früher Ausflug ins Feld verdient den Vermerk, weil er Allports Spannweite zeigt: 1947 untersuchte er mit Leo Postman, wie sich Gerüchte im Weitererzählen verändern, und beschrieb drei Regeln — Zuspitzen, Weglassen, Angleichen an die Erwartung. Die Studie ist methodisch überholt und in ihrer Grundbeobachtung so aktuell wie eine Zeitungsseite: Erzählungen werden im Umlauf einfacher, schärfer und erwartungskonformer.
Sein zweites großes Feld war das Vorurteil. The Nature of Prejudice von 1954 — geschrieben in den Jahren der beginnenden Bürgerrechtsbewegung — analysierte Feindseligkeit als Normalfall sozialer Kategorisierung, beschrieb ihre Stufen von der Abwertung bis zur Vernichtung und formulierte die Kontakthypothese: Begegnung zwischen Gruppen baut Vorurteile ab, wenn vier Bedingungen erfüllt sind — gleicher Status, gemeinsames Ziel, Zusammenarbeit, Rückhalt durch Autoritäten. Es ist die folgenreichste Einzelthese, die dieser Ordner enthält, und sie ist ein halbes Jahrhundert später in einer Metaanalyse über mehr als fünfhundert Studien im Kern bestätigt worden.
Allport lehrte fast vier Jahrzehnte in Harvard, war 1939 Präsident der American Psychological Association, gab jahrelang deren wichtigste Fachzeitschrift heraus und saß in der Kommission, die Harvards Sozialbeziehungs-Fakultät gründete. Seine Lehre war Werkstatt: Zu den Doktoranden und Hörern gehörten Jerome Bruner, Anthony Greenwald, Thomas Pettigrew — und Stanley Milgram, dessen Dissertation er betreute. Die Verbindungslinie von Allports Vorurteilsbuch zu Milgrams Gehorsamsstudien ist keine Konstruktion des Archivs, sondern eine Betreuungsakte.
Ein drittes Feld, das ihn lange beschäftigte, hat das Fach fast vergessen: die Psychologie der Religiosität. Allport unterschied zwischen einer nach außen gekehrten, nützlichen Frömmigkeit und einer verinnerlichten, die den Glauben zum Lebensmotiv macht — und fand, dass Vorurteile mit der ersten zusammengehen und mit der zweiten nicht. Die Skala, die er dafür baute, wird in der Religionspsychologie bis heute benutzt.
Aus diesem Feld stammt eine Unterscheidung, die als einzige seiner religionspsychologischen Arbeiten überlebt hat: die zwischen einer Religiosität, die Zweck ist, und einer, die Mittel ist — gelebter Glaube gegenüber der Zugehörigkeit aus Nutzen. Allport entwickelte dazu eine Skala und berichtete den Befund, der ihn interessierte: Nicht die Frommen im Allgemeinen zeigten weniger Vorurteile, sondern die, deren Glaube Selbstzweck war; die Kirchgänger aus sozialen Gründen lagen über dem Durchschnitt. Es ist der Punkt, an dem seine drei Arbeitsfelder — Eigenschaft, Vorurteil, Religiosität — an derselben Frage zusammenlaufen.
Er starb am 9. Oktober 1967 in Cambridge, Massachusetts, an Lungenkrebs, wenige Wochen vor seinem siebzigsten Geburtstag. Zwei Jahre zuvor hatte er noch die Letters from Jenny veröffentlicht: die Auswertung von über zweihundert Briefen einer einzigen Frau, sein Plädoyer dafür, dass eine Wissenschaft vom Menschen auch den Einzelfall auszuhalten hat. Das Fach hat ihm die Wörterbuchliste gedankt und die Briefe vergessen — die Fallakte dieses Blattes handelt von genau dieser Halbierung.
Die Frage von 1936 klingt nach Bibliotheksarbeit und war ein methodischer Kunstgriff. Die Persönlichkeitsforschung der Zeit stand vor einem Problem der Auswahl: Jeder Autor führte seine eigene Liste von Trieben, Typen oder Temperamenten, keine glich der anderen, und keine hatte eine Begründung außer der Überzeugung ihres Erfinders. Gordon Allport und sein Mitarbeiter Henry Odbert schlugen ein Verfahren vor, das die Willkür beenden sollte — die lexikalische Hypothese: Wenn ein Unterschied zwischen Menschen im Alltag wichtig genug ist, wird eine Sprache irgendwann ein Wort dafür haben. Also nehme man nicht die Theorie eines Gelehrten als Ausgangspunkt, sondern das Wörterbuch.
Die Ausführung war stumpfe Arbeit im besten Sinn. Die beiden gingen Websters New International Dictionary durch, rund eine halbe Million Einträge, und zogen daraus etwa 18.000 Wörter, mit denen sich Menschen unterscheiden lassen. Diese Liste sortierten sie in vier Spalten: dauerhafte Eigenschaften — etwa 4.500 Wörter —, vorübergehende Zustände und Stimmungen, wertende Urteile über soziales Verhalten, und einen Rest aus Fähigkeiten, körperlichen Merkmalen und Zweifelsfällen. Das Ergebnis war kein Befund, sondern ein Rohstoff: der erste systematische, theoriefreie Katalog dessen, was eine Sprachgemeinschaft an Menschen überhaupt bemerkt.
Die Sortierarbeit selbst war dabei die eigentliche Theorie. Wer entscheidet, ob „schüchtern“ eine Eigenschaft und „verlegen“ ein Zustand ist, trifft eine Vorentscheidung darüber, was Persönlichkeit überhaupt sein soll — nämlich das Dauerhafte, nicht das Momentane, und das Beschreibbare, nicht das Bewertete. Allport und Odbert haben diese Grenzen ausdrücklich als unscharf bezeichnet und ihre Zweifelsfälle mitgeführt; die Nachfolger haben aus den vier Spalten meist nur die erste benutzt und die Unschärfe weggelassen. Es ist der stille Grundfehler der Faktorenforschung: Sie rechnet mit einer Auswahl, deren Auswahlregel sie nicht mitrechnet.
Was daraus wurde, hat Allport nicht mehr gesteuert. Raymond Cattell nahm die Liste, kürzte sie über Synonymgruppen auf einige Dutzend Skalen und schickte sie durch die damals neue Faktorenanalyse; Hans Eysenck destillierte wenige übergeordnete Dimensionen; und aus Jahrzehnten solcher Rechnungen kristallisierte sich in den 1980er-Jahren heraus, was heute in jedem Lehrbuch steht: fünf Faktoren — Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit, Neurotizismus —, gefunden in immer neuen Stichproben, in Selbst- und Fremdurteilen und, mit Abweichungen, in Dutzenden Sprachen. Die lexikalische Hypothese hat sich damit als eine der fruchtbarsten Ideen des Fachs erwiesen: Ein Wörterbuchprojekt von 1936 liefert die Achsen, auf denen die Persönlichkeitsforschung des 21. Jahrhunderts rechnet.
Zur Vorgeschichte gehört, dass die Wörterbuchidee nicht bei Allport beginnt. Francis Galton hatte 1884 vorgeschlagen, das Lexikon nach Charakterwörtern zu durchsuchen, und Ludwig Klages sowie Franziska Baumgarten hatten im deutschen Sprachraum erste Listen erstellt; was Allport und Odbert hinzufügten, war die Vollständigkeit und die Sortierregel. Aus einer Anregung wurde ein Verfahren — und damit überhaupt erst etwas, das man in einer anderen Sprache wiederholen kann.
Die Pointe der Akte ist, dass der Urheber diese Karriere abgelehnt hätte. Allport hielt Faktoren für Aussagen über Bevölkerungen, nicht über Personen. Sein Buch von 1937 unterschied gemeinsame Züge, in denen sich Menschen vergleichen lassen, von den persönlichen Dispositionen, die nur für einen Einzelnen gelten und in keiner Skala vorkommen — und er bestand darauf, dass eine Wissenschaft vom Menschen beides braucht: das nomothetische Vergleichen und das idiographische Beschreiben. Seine eigene Musterarbeit dazu, die Letters from Jenny von 1965, wertete über zweihundert Briefe einer einzigen Frau aus — Einzelfallforschung mit Systematik, ein Genre, das das Fach danach fast vollständig aufgab und in der Einzelfallstatistik der Gegenwart wiederentdeckt.
Ein zweiter Begriff dieser Werkstatt hat noch längere Wirkung entfaltet, obwohl er zur Wörterbuchstudie quersteht: die funktionale Autonomie. Motive, so Allport gegen Freud und gegen die Triebtheorien, lösen sich von ihren Ursprüngen — der Jäger, der aus Hunger zu jagen begann, jagt später um des Jagens willen. Damit war die Person nicht länger die Summe ihrer Kindheit, sondern ein Gegenwartsphänomen mit eigenen Zwecken; die humanistische Psychologie im Nachbarordner dieser Sammlung hat den Gedanken übernommen, ohne ihn immer zu belegen.
Der praktische Ertrag dieser Achsen ist inzwischen selbst gut vermessen. Gewissenhaftigkeit sagt Schulnoten und Berufserfolg vorher, Neurotizismus psychische Belastung, Verträglichkeit die Haltbarkeit von Beziehungen; große Längsschnitte finden Zusammenhänge mit Gesundheit und Lebensdauer, die klein sind und über Jahrzehnte zuverlässig auftreten. Zugleich hat die Forschung Allports Grundintuition auf einem Umweg bestätigt: Persönlichkeit ist nicht zementiert. Die Rangordnung zwischen Menschen bleibt zwar auffällig stabil, aber im Mittel werden Erwachsene mit dem Alter gewissenhafter, verträglicher und emotional gelassener — und Interventionsstudien zeigen, dass gezielte Übung Merkmalswerte über Monate verschieben kann. Die Fünf sind Achsen, keine Fesseln.
Wie weit die Struktur trägt, entscheidet sich an den Sprachen, in denen niemand Persönlichkeitsforschung betreibt. In den großen europäischen Sprachen ließ sich die Fünferlösung mit Abweichungen wiederfinden, und die lexikalische Methode galt damit als bestätigt. In Feldstudien mit Gemeinschaften ohne Schriftkultur und ohne Industrie fiel das Ergebnis anders aus: Erhebungen bei kleinen Bevölkerungen in Südamerika brachten Strukturen mit deutlich weniger Faktoren hervor, in denen Merkmale des prosozialen Verhaltens und der Arbeitsamkeit stärker zusammenfallen. Ob das an der Übersetzung liegt, an der Erhebungsform oder daran, dass Persönlichkeitsunterschiede in kleinen Gruppen anders zählen, ist offen. Die vorsichtige Lesart lautet: Die fünf Faktoren beschreiben zuverlässig die Sprache über Menschen in verschrifteten, arbeitsteiligen Gesellschaften — was viel ist, aber weniger als eine Anthropologie. Für ein Archiv, das Reichweite prüft, ist das die genauere Auskunft über ein Modell, das gern als menschliche Universalie auftritt.
Was heute steht, ist ein geteilter Befund mit ungewöhnlich klarer Grenze. Die Struktur hält: Die fünf Faktoren gehören zu den am besten replizierten Größen der Psychologie, sie sind über Jahrzehnte stabil, zur Hälfte erblich und sagen Berufserfolg, Gesundheit und Lebensdauer oberhalb des Zufalls vorher — mit kleinen bis mittleren Effekten, die sich in großen Datensätzen zuverlässig zeigen. Auch die kulturelle Reichweite ist geprüft: In den meisten untersuchten Sprachen findet sich eine ähnliche Struktur, in einigen weicht sie ab, und die Diskussion über eine sechste Dimension — Ehrlichkeit und Bescheidenheit — läuft. Was nicht hält, ist die stillschweigende Annahme, mit fünf Zahlen sei eine Person beschrieben: Die Vorhersage einzelner Handlungen bleibt schwach, weil Situationen mitreden — der Einwand, den Walter Mischel 1968 zur Krise der Persönlichkeitsforschung zuspitzte und den das Fach mit Interaktionsmodellen beantwortet hat.
Die Schlussrechnung fällt für die Sprache selbst am freundlichsten aus. Die lexikalische Hypothese hat nicht nur fünf Faktoren hervorgebracht, sondern eine Methode, die man in jeder Sprache wiederholen kann — und genau das ist geschehen: in Niederländisch, Deutsch, Italienisch, Ungarisch, Filipino, Koreanisch und Dutzenden weiteren, mit Ergebnissen, die sich ähneln und in Details unterscheiden. Aus dem Vergleich dieser Wortsammlungen stammt der ernsthafteste Verbesserungsvorschlag der letzten Jahrzehnte: das HEXACO-Modell mit einer sechsten Dimension aus Ehrlichkeit und Bescheidenheit, die in mehreren nicht-englischen Lexika deutlicher hervortritt als im Englischen. Allports Verfahren hat damit sein eigenes Ergebnis korrigiert — der seltene Fall einer Methode, die länger hält als der Befund, den sie zuerst lieferte.
Für die Praxis hat die Akte einen Warnhinweis, der so alt ist wie das Modell: Persönlichkeitstests sagen über Gruppen viel und über den Einzelfall wenig — für Personalauswahl taugen sie als eine Quelle unter mehreren, für Diagnosen gar nicht, und die kommerziellen Typentests, die Menschen in Schubladen einsortieren, gehören ins Nachbarkapitel über Jung.
Der Streit, den Allport eröffnete, ist damit nicht entschieden, sondern institutionalisiert: Wer Gruppen vergleicht, rechnet mit seinen Wörtern; wer einen Menschen verstehen will, arbeitet mit seiner zweiten Hälfte, die kaum jemand zitiert. Für ein Archiv, das Replikationsstände führt, ist das ein lehrreicher Sonderfall — die Studie hat gehalten, der Autor hätte widersprochen, und beide Seiten führen bis heute Belege.
Allport gilt als Vater der Persönlichkeitspsychologie, und das Fach zitiert von ihm fast nur die Wortliste. Was es weglässt, ist die Bedingung, unter der er sie zusammenstellte: Eigenschaftswörter beschreiben, worin sich Menschen vergleichen lassen — nicht, was einen Menschen ausmacht. Für das Zweite hielt er eine eigene Wissenschaft für nötig, mit Tagebüchern, Briefen und Fallanalysen, und er hat sie vorgeführt, nicht nur gefordert.
Der Notizzettel vermerkt, warum die Halbierung nicht nur ein Zitierproblem ist. Wer eine Person auf fünf Werte reduziert, kann sie mit Millionen vergleichen und sagen, wo sie steht; er kann aber nicht sagen, was sie tun wird, wenn es darauf ankommt. Genau diese Lücke — hohe Vorhersage für Gruppen, schwache für einzelne Handlungen — hat die Persönlichkeitsforschung Ende der 1960er in ihre schwerste Krise geführt, und die Antwort des Fachs, dass Person und Situation zusammenwirken, ist eine Rückkehr zu Allports Ausgangspunkt mit besseren Mitteln.
Der praktische Merksatz für dieses Archiv steht quer zu beiden Lagern: Skalen sind Landkarten, keine Porträts. Wer eine Landkarte für ein Porträt hält, findet sich zurecht und erkennt niemanden.
Replikationsstatus: teilweise. Die lexikalische Struktur hat gehalten und trägt das Fünf-Faktoren-Modell; die Vorhersage einzelner Handlungen aus Eigenschaften ist schwach geblieben, und Allports Einzelfallprogramm wurde nie systematisch geprüft.
Primärquellen. Allport, G. W., & Odbert, H. S. (1936). Trait-names: A psycho-lexical study. Psychological Monographs, 47(1), i–171. — Die Wörterbuchstudie. Allport, G. W. (1937). Personality: A Psychological Interpretation. New York: Holt. — Das Gründungslehrbuch, mit funktionaler Autonomie und der Unterscheidung nomothetisch / idiographisch. Allport, G. W. (1965). Letters from Jenny. New York: Harcourt. — Die Einzelfallstudie.
Die Nachfolge. Die Faktorenlinie von Cattell und Eysenck bis zu den Big Five; Übersicht bei John, Naumann & Soto (2008) im Handbook of Personality. Zur Erblichkeit und Stabilität: Roberts & DelVecchio (2000) zur Rangordnungsstabilität über die Lebensspanne.
Der Einwand. Mischel, W. (1968). Personality and Assessment. New York: Wiley. — Die Personen-Situations-Debatte, aus der die Interaktionsmodelle hervorgingen.
Das zweite Feld. Allport, G. W. (1954). The Nature of Prejudice. Cambridge: Addison-Wesley. Pettigrew, T. F., & Tropp, L. R. (2006). A meta-analytic test of intergroup contact theory. Journal of Personality and Social Psychology, 90(5), 751–783. — Über 500 Studien: Kontakt senkt Vorurteile, auch ohne alle vier Bedingungen, mit kleinen bis mittleren Effekten.